die wochen vergehen wie nix… echt wahnsinn, dass ich jetzt schon die hälfte meiner zeit hier hinter mir hab. seit 1. mai sinds noch genau 80 tage. aber ich muss sagen, dass ich mich auch schon wieder auf einiges daheim freu. wenn man mal länger von daheim weg ist, lernt man vieles erst richtig zu schätzen. warmes wasser zB
oder einfach nur frischmilch. ah, oder heizungen… naja, zähl jetzt nicht alles auf, da wär noch so einiges
montag hieß es wieder slipeinlagenschachteln. hatte mit den anderen 10 ausgewählten ein treffen mit der firma. wurden aus insgesamt 200 entwürfen ausgesucht *stolz* nur was neues haben wir bei dem treffen nicht wirklich erfahren… nur, dass wir im oktober bescheid bekommen, wer gewonnen hat. da bin ich ja schon nicht mehr da.. also keine ahnung, wie das dann abläuft. sie haben nur gesagt, dass sie dann noch vor juli fotos von mir und meinen schachteln machen müssen…
studium läuft echt richtig gut, muss ich sagen. nur die freizeit leidet ziemlich darunter. hab nicht wirklich viel zeit für anderes. aber das ist schon ok, bin ja zum studieren da! nur am wochenende gehts abends meistens auf die piste. dieses wochenende hätte sich ja zum reisen angeboten, aber es ging mir einfach nicht aus.. freitag hab ich den ‘tag der arbeit’ wirklich wörtlich genommen und den ganzen tag an meiner insulintasche gebastelt. ziemlich viel arbeit, aber das resultat kann sich wirklich sehen lassen, find ich. abends war ich dann mit den internacionals unterwegs. erst was essen (wo ich mich wieder mal vollgefressen hab) und danach noch zu einer nach haus. war echt nett, haben gequatscht, war dann aber auch bald müde und ’schon’ um 2 ins bett.
der samstag ist mir dann wirklich viel zu schnell umgegangen. hätte noch so viel zutun gehabt, aber irgendwie war plötzlich abend. naja, hab recht lang geschlafen (hab ja nur die wochenenden zum ausschlafen), dann mittagessen mit der familie (uuuuuuuh, ganz was besonderes), telefonat mit marlene, meiner cousine und naja.. dann wars 5 und ich hab mich mit nelly, einer deutschen austauschstudentin, zum abendessen getroffen und danach sind wir in eine karaokebar. das war vielleicht lustig!! nach 3 cocktails hab ich sogar gesungen
hat sich ziemlich furchtbar angehört, aber naja… in der bar waren eigentlich eh nur wir. danach gings noch zum tanzen – um halb 6 war ich daheim
Schlagworte: Santiago de Chile, Universidad del Desarrollo

