donnerstag nacht sind wir mit dem bus nach valdivia gestartet. es war eine sehr lange und unrhige nacht, weil ich einfach keine bequeme position zum schlafen gefunden hab.. hab dadurch auch manchmal harry aufgeweckt
um halb 6 hab ich dann doch noch eine schlaftablette genommen, damit ich wenigstens ein bisschen schlaf bekam. um halb 11 sind wir dann endlich in valdivia angekommen.
haben uns dann gleich auf die suche nach einem hostal gemacht. da muss ich meinen chile-führer einmal echt loben, der is echt genial mit den ganzen stadtplänen und hostalempfehlungen! nachdem wir unsere 7 sachen abgeladen hatten, haben wir uns auf den weg zu einem musem gemacht, weil harry hier im süden über die deutschen einwanderer recherchieren wollte. auf dem weg dorthin haben wir noch einen netten markt entdeckt. naja gut, harry fand den nicht so toll, weil er keinen fisch mag und es wirklich arg nach fisch gerochen hat…
wir sind dann ewig herumgelaufen und haben das museum gesucht (und schlussendlich sogar gefunden!) 15 min. vor mittagspause
war dann im nachhinein allerdings nicht unbedingt die zeit wert.. war sehr unspektakulär. sind danach noch ein bisschen in valdivia herumgelaufen, nette gegend und vor allem – strahlend blauer himmel! hab mir sagen lassen, dass es eher selten ist, dass es im herbst nicht regnet..
waren dann noch in einem supermarkt einkaufen und ich hab mir so eine riiiesen schokokugel mit schokostreusel gekauft. die hat wirklich komplett aus schokolade bestanden!!! kalorienbombe pur
hab mich kurz vor dem supermarkt hingesetzt und dann kam ne frau vorbei, die mir guten appetit gewünscht hat – die leute da im süden sind um vieles offener und freundlicher kommt mir vor.. da ist man halt nicht ganz so anonym wie in der großstadt!
abends hat uns meine studienkollegin matu mit dem auto abgeholt und wir sind mit ihrer schwester in die brauerei kunstmann. das war ein spaß! dort haben wir auch abendgegessen und – das war vielleicht geil – es gab SPÄTZLE auf der speisekarte! hab ich natürlich gleich bestellt und weil ja karfreitag war, haben wir gefragt, ob wir käsespätzle haben können. joa, spätzle warens, aber den käse hat man schon suchen müssen!
danach noch einen apfelstrudel und dann ich hab mich fast wie daheim gefühlt. dazu gabs original kunstmann in einer großen glasröhre zum selberzapfen! war echt ein sehr witziger abend.

tags darauf gings dann richtung puerto varas. als wir angekommen sind, ließ das wetter wirklich mehr als zu wünschen übrig. aber kaum hatten wir unser hostel erreicht (das von deutschen betrieben wird), schon war strahlend blauer himmel. echt wahnsinn! hab dann bald meine studienkollegin meli angerufen. sie hat uns zu ihrer familie nach hause zum mittagessen eingeladen. sie wohnt wirklich im paradiiiiies!! ihr kleines, babyblaues haus liegt auf einem kleinen hügel direkt am see mit ausblick über den ganzen see und dem vulkan. der garten umrahmt mit blumen…. und das innere des hauses ist nicht weniger spektakulär. alles voll mit bildern von der mutter. echt überwältigend schön! aber ich glaub bilder sagen mehr als tausend worte:
ihre familie ist echt total nett und der vater kann kochen – hmmmmmmmm war das gut!! waren dann auch wirklich lang bei ihr daheim, war wirklich ein sehr netter nachmittag. deswegen haben wir leider auch recht wenig von der umgebung gesehen. aber meli ist abends noch mit uns zurück nach puerto varas und hat uns ein bisschen die gegend gezeigt. echt ein sehr schöner tag, puerto varas ist wirklich einen besuch wert!

am nächsten tag gabs dann erst mal richtig suuuuper frühstück! richtig ostersonntag-mäßig! mit gekochtem ei und einer richtig guten haferflocken-bananen-mischung. mmmmh, das war gut!!!! dann gings mit dem bus weiter bzw. wieder zurück richtung norden nach pucón. die tour war eigentlich ziemlich durcheinander, aber wir haben davor ja nicht gewusst, was wir machen werden.. naja, was solls! eben dann nach 7 stunden busfahrt sind wir gleich in unser hostal und haben uns dort über aktivitäten erkundigt, weils ja schon 15:00 war und wir ja noch was sehen wollten. sind dann gleich auf den ersten vorschlag eingegangen und haben uns mit einem sammeltaxi richtung wasserfall begeben. leider hatten wir an diesem tag nicht so viel glück mit dem wetter, es war eher kalt und niselte. sind dann etwa eine stunde einen berg hinaufgewandert, was mich extrem an die hämmermoos erinnert hat. seitlich alles grün bewachsen… im winter ist das bestimmt auch eine super rodelbahn! unterwegs hab ich dann leider meinen pulli verloren, aber durch den aufstieg war mir eh nicht kalt
endlich oben angekommen wurde es etwas gefährlicher, weil es durch den regen ganz rutschig war beim abstieg richtung wasserfall. harry hatte auch richtig angst um mich, hatte ja nicht gerade wanderschuhe an
am ende wars dann auch wirklich gefährlich, weil nach dem abgrund mal lang lang nix mehr kam. der einzige halt war ein baum, der am abrund einen relativ sicheren halt gab. hier ein paar eindrücke:
nachts um 6 uhr in der früh gings dann wieder zurück nach valdivia, wo wir uns in einem mcdonalds die umsteigzeit vertrieben haben. mittags um 12 uhr gings dann ab zurück nach santiago. eine seeeehr lange fahrt kann ich nur sagen! aber die sitze waren auf jeden fall bequemer als auf der fahrt hin – also immer semi-cama nehmen, nur so als tipp!
um mitternacht kamen wir dann endlich in santiago an. waren beide ziemlich fertig. hab mich wieder richtig auf mein bettl gefreut
Schlagworte: Busfahren, Pucon, Puerto Varas, Valdivia











